Seit seiner Gründung im Jahr 1985 ist der Wilhelmsfelder Singkreis eine feste Größe im Kulturleben unseres Ortes. Die Geschichte des Chors ist geprägt durch seine Chorleiter.
1985 – 1992 Wolfram Scharf, Kirchenmusiker
Um Wolfram Scharf formiert sich ein kleiner, gemischter Chor, der zunächst mit geistlichen Abendmusiken an die Öffentlichkeit tritt. Bereits 1986 können die Oratorien „Messias“ von G.F. Händel und das „Weihnachtsoratorium“ von J.S. Bach aufgeführt werden.
Im Jahr 1988 gewinnt der schnell wachsende Chor den vom Süddeutschen Rundfunk ausgeschriebenen Chorwettbewerb in der Region Rhein/Neckar und nimmt an der Endausscheidung in Ludwigsburg teil, die vom Fernsehen übertragen wird.
Als größere Werke folgen die „Paukenmesse“ von J. Haydn sowie das „Requiem“ und die „Krönungsmesse“ von W.A. Mozart.
Ein weiterer Höhepunkt ist 1991 die Gestaltung des Maisingens des Süddeutschen Rundfunks im Mannheimer Luisenpark mit Übertragung im Rundfunk.

1992 – 1997 Markus Karch, Dirigent
1992 übernimmt Markus Karch die musikalische Leitung. Mit ihm werden die Werke „Ein deutsches Requiem“ von J. Brahms, die „Matthäus-Passion“ von H. Schütz und das Oratorium „Paulus“ von F. Mendelssohn-Bartholdy aufgeführt.


Das 10-jährige Jubiläum im Jahr 1995 wird mit „Broadway-Melodien“ gefeiert.
1997 – 2001 Stefan Göttelmann, Kirchenmusiker
Unter Stefan Göttelmann werden das „Oratorio de Noel“ von C. Saint-Saens, das „Magnificat“ von A. Vivaldi sowie die „Zigeunerlieder“ von J. Brahms zu Gehör gebracht. Es folgt die „Petite Messe Solenelle“ von G. Rossini, die zusammen mit dem „Vocalensemble Steinachtal e.V.“aufgeführt wird.

Als ein besonderes und sehr aufwändiges Ereignis wird im Bachjahr 2000, unter der Mitwirkung des Freiburger Barockensembles „Musica poetica“, das Bach’sche Weihnachtsoratorium (I-III) in barocker Aufführungspraxis dargeboten.

Seit 2001 Ria Günther, Dirigentin
Unter Ria Günther wird das weltliche Repertoire des Konzertchors konsequent erweitert. Seit 2001 findet abwechselnd ein geistliches und ein weltliches Jahreskonzert statt.
Höhepunkte der geistlichen Werke sind:
das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn,
das „Requiem“ von W.A. Mozart,
die „Es-Dur Messe“ von F. Schubert,
die „D-Dur Messe“ von A. Dvorak,
die doppelchörige Bach-Motette „Komm, Jesu, komm“
sowie Spiritual/Gospelprogramme
Bei den weltlichen Konzerten sind besonders hervorzuheben:
„Carmina Burana“ von Carl Orff,
J. Brahms „Liebesliederwalzer“,
Konzerte mit Komponisten der klassischen Moderne (John Rutter, Ola Gjeilo, Arvo Pärt, Vitautas Miskinis, Knut Nystedt, u.v.m.),
Popmusik (Beatles-Medley, Abba-Songs)
und Celtic Songs und Filmtitel.
Ria Günther intensiviert die Zusammenarbeit mit Gastchören, wie dem Schönauer Vokalensemble, dem Kammerchor Wiesloch, dem Walldürner Singkreis, dem Konzertchor acappella Odenwald, dem Allgäuer Chor Zabanda unter der ehemaligen Mitsängerin Eva Brunner, dem Funtastichor Nieder-Liebersbach.
Auch ortsansässige Musiker*innen, wie Stephanie und Susanne Phieler, Bettina Böttinger, Stefan Göttelmann werden in die Konzerte mit eingebunden.


Detaillierte Liste aller Auftritte seit 1985